GDP-Compliance für API-Distribution

Für einen API-Distributor im GDP-Umfeld wurde ein Temperaturmapping in einem Lagerbereich für temperaturempfindliche Wirkstoffe durchgeführt. Der Kunde übernahm die praktische Platzierung selbst; wir unterstützten bei der Messstrategie, der Datenauswertung und der Berichterstellung. Messpunkte, Messdauer und Akzeptanzkriterien wurden vorab abgestimmt.

Kern dieser Fallstudie

Der Kunde mietete die Datenlogger bei Temperature Mapping Europe, erhielt einen Messplan und platzierte die Datenlogger selbst vor Ort. Nach dem Messzeitraum wurden die Messdaten geprüft und in einem Bericht mit Schlussfolgerung, Beobachtungen und einer Empfehlung für das Routine-Monitoring dokumentiert.

Diese Fallstudie ist anonymisiert. Aufbau und Abbildungen zeigen, wie das Projekt praktisch ablief, ohne kunden- oder produktspezifische Details zu teilen.

Lagerraum mit Palettenpositionen und Kartons.
API-Distribution im GDP-UmfeldRisikobasierte Messpunkte7 Tage Messdauer5-Minuten-IntervallBericht erstellt
„Die Datenlogger selbst platzieren und trotzdem ein vollständig begründetes Dossier erhalten, genau das haben wir gesucht. Und alles wurde kurzfristig organisiert.“
Betriebsleiter, pharmazeutische Distribution (API im GDP-Umfeld)

Das Projekt verlief in drei Phasen

1

Vorbereitung

Erstgespräch & Raumanalyse
Mapping-
strategie
Protokoll

Risiken, Messpunkte, Messdauer und Akzeptanzkriterien werden vorab festgelegt.

2

Durchführung

Logger versenden
Kunde platziert Logger
Messperiode

Die Messung läuft unter normalen Nutzungsbedingungen.

3

Abschluss

Logger zurücksenden / Rücksendung der Logger
Analyse
Bericht & Beratung

Nach der Rücksendung folgen Auswertung, Bericht und eine praxisgerechte Empfehlung für das Monitoring.

Das Projekt begann mit einem Erstgespräch, der Raumanalyse, der Festlegung der Mappingstrategie und der Erstellung des Protokolls. Danach wurden die Datenlogger an den Kunden versendet, vom Kunden platziert und die Messperiode unter normalen Nutzungsbedingungen durchgeführt.

Nach Rücksendung der Logger folgten Datenauswertung, Bewertung, Berichterstellung und eine praxisnahe Empfehlung für das Routine-Monitoring. So blieb die Durchführung unkompliziert, während die fachliche Begründung nachvollziehbar dokumentiert war.

Messpunkte auf Grundlage von Raum, Nutzung und Risiko

Die Messpunkte wurden nicht zufällig platziert. Die Verteilung berücksichtigte Palettenpositionen, Tür- und Zugangsbereiche, Luftströmung, Höhenunterschiede und repräsentative Lagerpositionen. Der Referenzlogger wurde zentral platziert, um die allgemeinen Raumbedingungen in die Bewertung einzubeziehen.

Warum diese Verteilung?

Der Aufbau konzentrierte sich auf Bereiche, in denen Temperaturunterschiede plausibel sind, zum Beispiel Türbereiche, Außenwände, Randbereiche des Lagers und unterschiedliche Höhen. So blieb die Messpunktanordnung risikobasiert und nachvollziehbar begründet.

Nutzen für den Kunden

Der Kunde erhielt einen nachvollziehbaren Überblick über die Temperaturverteilung und konnte die Position des Monitoring-Sensors anhand der Messdaten fundiert begründen, statt sich lediglich auf Gewohnheit oder praktische Präferenzen zu stützen.

Warum relevant für GDP?

Bei der API-Distribution im GDP-Umfeld muss nachvollziehbar nachgewiesen werden, dass die Temperaturüberwachung zu den festgelegten Lagerbedingungen passt. Eine nachvollziehbare Messstrategie hilft zu zeigen, dass Lagerung, Monitoring und Bewertung zusammenpassen.

Von Rohdaten zu einem nutzbaren Bericht

Nach Rücksendung der Logger wurden die Rohdaten geprüft und ausgewertet. Für jeden Messpunkt wurde bewertet, ob die Daten vollständig waren, ob der Logger korrekt aufgezeichnet hatte und ob die Messwerte innerhalb der vorab definierten Grenzen blieben. Auch der Temperaturverlauf über die Messperiode wurde berücksichtigt, da Minimal- und Maximalwerte allein nicht genügend Kontext liefern.

Unten ist ein Beispielauszug für einen Messpunkt dargestellt. In einem solchen Bericht werden Loggerinformationen, Messeinstellungen, Alarmstatus, zusammengefasste Ergebnisse und der Temperaturverlauf mit einer kurzen Bewertung je Messpunkt zusammengeführt. Die Daten in diesem Beispiel sind bewusst unkenntlich gemacht.

Beispielberichtsauszug mit unkenntlich gemachten Daten und Temperaturverlauf.

Was der Kunde erhalten hat

Diese Fallstudie zeigt, wie ein hybrides Mappingprojekt in der Praxis aussehen kann: Der Kunde übernimmt die einfachen praktischen Schritte, während die fachliche Qualität durch eine klare Strategie, nachvollziehbare Datenauswertung und einen kompakten Bericht sichergestellt wird.

01 / Praktisch

Durchführung ohne unnötige Komplexität

Der Kunde konnte die Datenlogger zu einem passenden Zeitpunkt im Betrieb platzieren. Die Durchführung blieb dadurch unkompliziert und erforderte keinen vollständigen Vor-Ort-Einsatz eines externen Dienstleisters.

02 / Fachlich

Ein nachvollziehbar begründeter Messaufbau

Die gewählten Messpunkte, Messdauer und Bewertungsmethode waren mit Raumlayout, Nutzung und erwarteten Risikopunkten verknüpft. Dadurch war klar, warum genau diese Positionen gewählt wurden.

03 / Bericht

Auditgerechter Bericht

Das Ergebnis bestand nicht nur aus Rohdatenexporten. Der Kunde erhielt einen Bericht mit Zusammenfassung, Bewertung, Schlussfolgerung und Empfehlung für das Routine-Monitoring.

Datenlogger selbst platzieren, mit fachlicher Unterstützung

Möchten Sie die praktische Durchführung selbst übernehmen, aber sicherstellen, dass Messaufbau, Datenauswertung und Bericht fachlich belastbar sind? Dieser Ansatz lässt sich auch auf Ihren Lagerraum, Kühlraum oder Ihre Distributionsumgebung übertragen.

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