Temperaturmapping für GDP-Lager bei 15–25 °C

Für Lagerräume, Lagerbereiche und Distributionsstandorte, in denen Produkte innerhalb von 15–25 °C oder unter vergleichbaren Bedingungen kontrollierter Raumtemperatur bleiben müssen.

Kurz gesagt

Bei Temperature Mapping Europe wird ein GDP-Lager nicht über eine einzige Durchschnittstemperatur bewertet, sondern über Produktpositionen und relevante Risikopunkte. Das Mapping zeigt, ob Lagerzonen innerhalb der festgelegten Grenzen bleiben und wo die Position für das Routine-Monitoring fachlich begründet werden kann. Höhenunterschiede, Türen, Außenwände, HVAC, Versand- und Bereitstellungsbereiche sowie Beladung werden risikobasiert berücksichtigt.

Welche Faktoren beeinflussen ein GDP-Lager bei 15–25 °C?

Die Messstrategie muss nachweisen, dass die festgelegten Lagerbedingungen an den relevanten Produktpositionen unter normalen und repräsentativen Betriebsbedingungen eingehalten werden.

Höhe und RegaleWarme oder kalte Zonen entstehen oft durch Regalhöhe, Zuluft, Rückluft oder begrenzte Zirkulation.
Türen und VersandBe- und Entladevorgänge, geöffnete Türen und temporäre Lagerung können zu lokalen Temperatureinflüssen führen.
Saisonaler EinflussSommer- und Winterbedingungen, Sonneneinstrahlung und HVAC-Kapazität bestimmen, ob eine Mappingstudie ausreicht oder eine erneute Qualifizierung erforderlich ist.
Routine-MonitoringDie Ergebnisse sollten die Positionierung fest installierter Monitoring-Sensoren sowie die Eignung der Produktzonen nachvollziehbar begründen.

Beginnen Sie mit einer praktischen Einschätzung

Nutzen Sie die Toolübersicht oder erstellen Sie direkt einen 3D-Vorschlag für die Messpunktanordnung. So lassen sich Raumaufteilung, Produktzonen, Türen und potenzielle Risikobereiche berücksichtigen, bevor Sie den passenden Leistungsumfang wählen.

3D-Messpunktplan aus dem Temperaturmapping-Tool - für ein GDP-Lager bei 15 bis 25 °C

Vier Schritte zu einem fundierten Mappingbericht

Der Ablauf bleibt gleich, unabhängig davon, ob Sie selbst mit gemieteten Loggern messen oder die Durchführung vollständig extern vergeben.

1

Situation erfassen

Wir erfassen den Lagerbereich, die Temperaturgrenzen und relevante Risiken und legen den passenden Leistungsumfang fest.

2

Risikobasierten Messplan erstellen

Messpunkte, Risikozonen, Messdauer und Akzeptanzkriterien stehen vorab fest.

3

Messung durchführen

Sie messen selbst mit gemieteten Loggern, oder wir kommen zu Ihnen. Der Bericht beruht in beiden Fällen auf denselben fachlichen Grundlagen.

4

Bericht und Dokumentation

Messdaten, Auswertung und Schlussfolgerung in einem Bericht, geeignet für Inspektionen und die interne Qualitätsdokumentation.

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Häufige Fragen

Wann ist saisonales Mapping nötig?
Wenn Außentemperatur, Sonneneinstrahlung, HVAC-Kapazität oder Türnutzung die Temperaturverteilung im Lager beeinflussen können. In manchen Fällen reicht eine repräsentative Studie aus; in anderen sind Messungen im Sommer und Winter erforderlich, um saisonale Einflüsse ausreichend zu bewerten.
Benötigt jeder Risikopunkt einen eigenen Logger?
Nein. Entscheidend ist eine risikobasierte und nachvollziehbare Begründung, nicht eine starre Vorgabe. Ein Risikopunkt sollte mit einem Logger berücksichtigt werden, wenn dort Produkte gelagert werden, gelagert werden können oder wenn die Position zur Bewertung eines relevanten Temperatureinflusses erforderlich ist.
Ist 15–25 °C gleichbedeutend mit Raumtemperatur?
Nicht automatisch. Die Lagerbedingungen müssen mit der Kennzeichnung, der Produktspezifikation und den Vorgaben des Qualitätssystems übereinstimmen. Die Mappingdokumentation legt die zugrunde gelegten Temperaturgrenzen eindeutig fest.
Kann die Mappingdokumentation für GDP-Audits genutzt werden?
Die Mappingdokumentation dient als nachvollziehbarer Nachweis für Audits und interne Qualitätsbewertungen. Die formale Genehmigung und abschließende Bewertung erfolgen innerhalb Ihres eigenen Qualitätssystems.