Praxisbeispiele

Praxisbeispiele für Temperaturmapping

Anonymisierte Praxisbeispiele von Temperature Mapping Europe. Die Kundennamen bleiben anonym; beschrieben werden die konkrete Situation, Messdauer, Anzahl der Datenlogger, Risiken und Schlussfolgerungen.

Apothekenkühlschrank 2–8 °C

Ausgangssituation: Arzneimittelkühlschrank mit mehreren Ebenen und häufigen Türöffnungen. Dauer: 48 Stunden. Logger: 9. Risiko: kälteste Zone an der Rückwand, wärmste Zone im Türfach. Schlussfolgerung: Sensor nicht in der Türzone, Alarmgrenzen und Regalnutzung festlegen.

GDP-Lager 15–25 °C

Ausgangssituation: API-Lager mit Versandtor. Dauer: 7 Tage. Logger: 15. Risiko: warme Zone im Versandbereich und an der Außenwand. Schlussfolgerung: Monitoringposition in die kritische Produktzone verlegen und die geregelte Türnutzung dokumentieren.

Laborgefrierschrank −80 °C

Ausgangssituation: ULT-Gefrierschrank mit Racks und häufigen Türöffnungen. Dauer: 72 Stunden. Logger: 12. Risiko: langsamere Wiedererholung im oberen Bereich nach Türöffnung. Schlussfolgerung: Beladung und Türöffnungen begrenzen; Monitoringposition an der wärmsten repräsentativen Zone festlegen.

Kühlraum 2–8 °C

Ausgangssituation: gekühlte Lagerung mit Verdampfer und Produktregalen. Dauer: 5 Tage. Logger: 18. Risiko: Cold Spot unter dem Luftauslass und wärmere Zone an der Türseite. Schlussfolgerung: keine Produkte direkt unter dem Luftauslass; Sensor an der kritischen Produktposition.

QA-gesteuertes Temperaturmapping: von der Eigenmessung mit kalibrierten Loggern bis zur auditgerechten Dokumentation, ohne unnötige Komplexität.