Regelwerke verstehen
Welche Anforderungen und Empfehlungen sich je Thema aus EU GDP, GMP Annex 15 sowie WHO- und ISPE-Leitlinien ergeben und wie diese Anforderungen in der Praxis typischerweise interpretiert und umgesetzt werden.
An einem Tag erarbeitet sich Ihr Team eine solide Grundlage, um Temperaturmapping-Studien zu planen, Akzeptanzkriterien festzulegen, kontinuierliches Monitoring einzurichten und Abweichungen zu bewerten. Diese GDP/GMP-Schulung deckt den gesamten Prozess ab: Umfang, Messpunkte, Messunsicherheit, Alarme, Kalibrierung, Datenintegrität, Abweichungsmanagement, CAPA-Maßnahmen und deren Wirksamkeitskontrolle. Praxisnah, auf Audits und Inspektionen ausgerichtet und anhand Ihrer eigenen Räume und Dokumentationen. Vor Ort oder online, auf Englisch oder Niederländisch.
Temperaturmapping bedeutet mehr, als einige Datenlogger in einem Raum zu platzieren. In einem Audit müssen Sie erklären können, warum der Umfang angemessen festgelegt wurde, warum die Messpunkte die Risiken abdecken, warum die Akzeptanzkriterien fachlich begründet sind und wie aus den Ergebnissen ein geeignetes kontinuierliches Monitoring abgeleitet wird.
Diese Schulung führt die einzelnen Schritte zu einer nachvollziehbaren Argumentations- und Entscheidungsgrundlage zusammen. Sie lernen, Anforderungen aus EU GDP, GMP Annex 15, WHO und ISPE auf konkrete Entscheidungen für Ihre eigenen Räume und Geräte anzuwenden und anschließend zu beurteilen, ob eine Mappingdokumentation und die bestehende Monitoring-Praxis den Anforderungen eines Audits oder einer Inspektion standhalten.

Am Vormittag werden die methodischen Grundlagen gelegt. Am Nachmittag wird gezeigt, wie die Ergebnisse in Berichterstattung, Monitoring und praktische Entscheidungen überführt werden.
Am Ende des Tages können Sie einen Mappingaufbau eigenständig bewerten, aus den Ergebnissen ein geeignetes kontinuierliches Monitoring ableiten und die zugrunde liegende Begründung gegenüber Auditoren nachvollziehbar erläutern.
Welche Anforderungen und Empfehlungen sich je Thema aus EU GDP, GMP Annex 15 sowie WHO- und ISPE-Leitlinien ergeben und wie diese Anforderungen in der Praxis typischerweise interpretiert und umgesetzt werden.
Welche Räume und Geräte in die Mapping-Studie gehören und wie diese Entscheidung nach Änderungen oder Umbauten begründet wird.
Anzahl, Höhe und Position der Messpunkte auf Grundlage der Risikobewertung und Luftströmung, mit Praxisbeispielen für typische Räume und Geräte.
Warum 24 Stunden, 72 Stunden oder saisonale Abdeckung sinnvoll sein können und welches Messintervall für die jeweilige Fragestellung geeignet ist.
Von den Lagerbedingungen über Messunsicherheit und MPE bis zu Guard Banding und Alarmgrenzen, einschließlich Messunsicherheit der eingesetzten Logger.
Die wärmsten und kältesten Punkte erkennen, ihre Bedeutung für das Risiko verstehen und daraus Positionen für Monitoring-Sensoren ableiten.
Was in einen Mappingbericht gehört und wann eine Abweichung eine Ursachenanalyse, CAPA-Maßnahmen oder eine Wirksamkeitskontrolle erfordert.
Position des Monitoring-Sensors aus den Mappingergebnissen ableiten, Alarmstrategie definieren und Datenintegrität gemäß den ALCOA+-Prinzipien sicherstellen.
Der Inhalt ist in beiden Formaten gleich. Der Unterschied liegt in der Gruppendynamik und darin, in welchem Umfang Ihre eigenen Räume und Dokumentationen direkt einbezogen werden können.
Ein vollständiger Schulungstag an Ihrem Standort. Wir führen einen kurzen Rundgang durch die relevanten Bereiche durch, nutzen Ihre Geräte und vorhandenen Dokumentationen als Praxisbeispiele und bearbeiten Fallbeispiele unter Berücksichtigung Ihrer konkreten Situation.
Effizient für kleinere oder verteilte Teams. Wir arbeiten per Videokonferenz mit geteilten Dokumenten und interaktiven Übungen, mit derselben inhaltlichen Struktur wie bei der Vor-Ort-Schulung.
Diese Schulung ist für Organisationen gedacht, die Temperaturkontrolle nicht nur durchführen, sondern auch nachvollziehbar dokumentieren und begründen müssen. Sie ist breit einsetzbar: von pharmazeutischer Lagerung und Distribution bis zu Laboren, Gesundheitseinrichtungen, Apotheken, Produktionsumgebungen und technischen Teams. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; erfahrene Teilnehmende vertiefen insbesondere ihre fachliche Bewertungskompetenz und können eigene Praxisfälle einbringen.
Die Teilnehmenden erhalten Schulungsunterlagen, Quellenhinweise und ein Teilnahmezertifikat. Für Ihre Organisation wird zusätzlich eine konkrete Maßnahmenliste erstellt.
Jede teilnehmende Person erhält nach der Schulung ein persönliches Teilnahmezertifikat mit den behandelten Themen und dem Datum. Das Zertifikat kann als Bestandteil Ihrer Schulungsdokumentation gemäß EU GDP Kapitel 2 bzw. GMP Kapitel 2 verwendet werden. Geeignet zur Dokumentation im Qualitätssystem und als Nachweis bei Audits oder Inspektionen.

Zu Zielgruppe, Inhalt, Format, Gruppengröße, Zertifikat und Kosten. Für ein konkretes Angebot genügt in der Regel ein etwa 30-minütiges Vorgespräch.